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Masterclass John Seymour:
Tipps vom One of the Top 50-PGA-Pros

Ab sofort gibt es wieder jeden Monat einen neuen Tipp!

August 2019

Das «Sandkasten-Spiel»

Bunkerspiel Teil 2
(Teil 1: September 2018)

Es wird immer wieder gesagt, dass an das Schlägerblatt im Bunker
ganz öffnen soll um den Ball sauber aus dem Bunker zu bekommen.
(Bild 1)

Meiner Meinung nach ist dies ganz entscheidend, wie hoch die Bunkerkante ist und wie nah der Ball an dieser Kante liegt. Ein Sandeisen beginnt mit einem Winkel von 55 – 56 Grad Loft, was sehr viel ist. Wenn Sie den Schlägerkopf zu stark öffnen, dann wird der Ball sehr schnell sehr hoch steigen. Das ist perfekt für einen Profispieler, jedoch nicht für einen Club Golfer. Solche Schläge sind sehr schwer zu beherrschen. Mit zu offenem Schlägerblatt besteht die Gefahr, dass man sehr viel Sand mitnimmt aber der Ball kaum genügend weit fliegt. (Bild 2 & 3)

Ein Club Golfer sollte die Bunkerkante immer etwas höher  einschätzen, bevor er das Schlägerblatt öffnet.

Wenn Sie den Schläger in die Hand nehmen, wie im Bild 4, und dann den Ball (mit etwas Sand zuerst) treffen, dann steigt der Ball sehr schnell in die Höhe. (Bild 5 & 6)

Der Ball fliegt überraschender Weise sehr viel höher, als man sich das vorstellt.

Bei einer normalen Bunkerkante (+/– 20 cm) wird mit weniger
Widerstand zwischen dem Schlägerblatt-Winkel und Ball das Ergebnis wesentlich besser. Wie Sie anhand der Bilder sehen, steigt der Ball auf eine mittlere Flughöhe. Diese Methode ist  wesentlich einfacher zu beherrschen, als den Schlägerkopf voll zu öffnen,
und sie bringt Ihnen sehr viel mehr Erfolg.

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